Wie man über eine Fußgängerautobahn nach Weiher kommt

CC. Am Freitag nach Neujahr 2013 machte sich zunächst ein kleines Häuflein Maintaler (8 an der Zahl) von Trosdorf auf nach Weiher zur Brauerei Kundmüller. Die Idee zu dieser Wanderung enstand während der letzten Weinfahrt im November 2012 – quasi aus einer Weinlaune heraus. Der beschwerliche, aber gut ausgebaute Anstieg auf die Höhe nach Tütschengereuth wurde im Rekordtempo von sagenhaften  45 Minuten (ca.) bewältigt. Klar, dass die tapferen Maintaler erst einmal eine Stärkung brauchten. Diese erhielten sie in der extra aufwändig erbauten schneefreien Schneebar unseres 1. Vorsitzenden, wo er und dessen Gattin uns mit Glühwein, Bärwurz und Plätzchen unser Elbenbrot für den restlichen Weg reichte. Neben diesen Beiden stießen in Tütschengereuth weitere 5 Maintaler hinzu, sodass unsere Gemeinschaft schon aus 15 Gefährten bestand.


Vom Berg aus wallten wir „über die langa Wiesn“, sodass auch der nicht mehr ganz so junge Nachwuchs endlich weiß, was mit dieser für uns Trosdorfer unverständlichen Tütschengereuther Ortsbezeichnung gemeint ist. Bei leichtem Nieselregen zweigten wir irgendwann in den Wald ab und erklommen die steile Anhöhe unter größten Anstrengungen. Die Kräfte ließen spürbar nach, doch – an der Waldkreuzung wurde uns das klar – der Weg zur lang ersehnten Futterstelle war nicht mehr weit. So erreichten wir dann auch das Dorf, das eigentlich ein Gewässer ist, Weiher. Die dortige Brauerei versprach zu unserer Erleichterung die lang ersehnte Befriedigung unserer Grundbedürfnisse. Zuvor stellte eine Klarinettenrentnerin verwundert fest: „Seit wann ham die denn do so an Hof, mit dem Pflaster?“ Und wir, ja, wir wurden in die tiefsten Tiefen des Gasthofes vorgelassen („So weit hintn wor ich ja noch nie!“) und merkten, dass der Kundmüller trotz des schon durchaus gut gefüllten Gastraums Platz für uns hat. Dazu muss man sagen, dass in Weiher weitere 7 Personen dazustießen.
Nach einer ausgiebigen Stärkung brach ein Teil der Gefährten wiederum zur Rückwanderung auf…lassen wir die Schilderung, wie die Rückwanderung bei Dunkelheit durch den Wald nach Tütschengereuth so verlaufen ist, besser beiseite. Schee wars!

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